38 Sieger aus sechs Landkreisen wurden im Rahmen des Hessischen Mathematikwettbewerbs nun in Aßlar ausgezeichnet.

 

Limburg-Weilburg. „Mathematik ist eine faszinierende und überall präsente Wissenschaft“, stellte Brigitte Boeder, Mitglied der Leitung der Alexander-von-Humboldt-Schule in Aßlar fest. Sie gratulierte sozusagen als Gastgeberin der Siegerehrung gemeinsam mit Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Mittelhessen des Arbeitgeberverbandes HessenMetall, Felix Altenheimer, Pfeiffer Vacuum GmbH, sowie den mittelhessischen Leitern der Aufgabenausschüsse des 47. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs, Christiane Gößmann, Katharina Eichler und Hans Süss, den 38 Siegern aus sechs mittelhessischen Landkreisen. Die Bestenehrung fand in der Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule in Aßlar statt.

 

Dort hatten die 38 Nachwuchs-Mathematiker ebenso wie weitere 133 Schülerinnen und Schüler an fünf weiteren hessischen Standorten zuvor auch die entscheidenden Klausuren für die Ermittlung der Landessieger geschrieben. Deren Ergebnisse werden Mitte Mai bekanntgegeben. Sie alle sind die Besten von rund 51 600 Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe aus 551 hessischen Schulen.

 

Der Arbeitgeberverband HessenMetall unterstützt die Ehrung nun schon zum 16. Mal in Folge mit Präsenten, die den Gewinnern neben einer Urkunde überreicht wurden. Geschäftsführer Hohn zeigte sich begeistert von dem offensichtlichen Engagement, mit dem die Jugendlichen an die Lösung der Aufgaben, die in Kategorien A, B und C für Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler gegliedert sind, herangingen. „Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder derart viele Mathematiktalente auszeichnen zu dürfen. Diese Jungen und Mädchen bringen mit ihren Fähigkeiten im Fach Mathematik eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Karriere in der Metall- und Elektrobranche mit“, so Hohn, der darauf hinwies, dass die Metall- und Elektroindustrie bundesweit nahezu 3,8 Millionen Frauen und Männern einen Arbeitsplatz bietet.

 

Schülerinnen und Schüler mit einem Faible für Naturwissenschaften seien in den gewerblichen Berufen immer sehr gefragt. Die acht Sieger aus dem Landkreis Limburg-Weilburg (in diesem Falle acht, weil bei den Realschülern in der Kategorie B gleich vier punktemäßig ganz dicht zusammenlagen und deshalb anstelle von zwei Gewinnern gleich deren vier gewürdigt wurden): Paula Böhme (Limburg/Marienschule) 36,5 Punkte (A); Luca Kloft (Hadamar/Fürst-Johann-Ludwig-Schule) 36 (A); Jonas Burggraf (Dehrn/Johann-Christian-Senckenberg-Schule Runkel) 45 (B); Philipp Kitz (Thalheim/Mittelpunktschule St. Blasius Frickhofen) 45 (B); Anne Schmitter (Bad Camberg/Mittelpunktschule Goldener Grund Selters) 44,5 (B); Fabian Leuning (Waldhausen/Jakob-Mankel-Schule Weilburg) 44 (B); Steven Kinder (Limburg/Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule) 39,5 (C) und Nicole Hohlwein (Oberweyer/Johann-Christian-Senckenberg-Schule Runkel) 38 (C). ew

 

Auszeichnung der Sieger aus dem Kreis Limburg-Weilburg: Mit Urkunden von links Paula Böhme, Luca Kloft, Jonas Burggraf, Philipp Kitz, Anne Schmitter, Fabian Leuning, Steven Kinder und Nicole Hohlwein. Dahinter von links Dirk Hohn, Felix Altenheimer, Christiane Gößmann, Brigitte Boeder, Katharina Eichler und Hans Süss.

 

 

Quelle: www.nnp.de (07.05.2015)